Malerisches Donautal


Am Ende des Bayerischen Donautals - noch vor dem Kraftwerk Jochenstein - liegt am linken Donauufer eingebettet in das malerische Donautal der Markt Obernzell. Die besondere Lage Obernzells - die Nähe zu Graphitvorkommen und die Donau als Transportweg verhalfen Obernzell schon früh zu einer florierenden Wirtschaft.

Die große geschichtliche Vergangenheit führte auch zu einer besonderen baugeschichtlichen Bedeutung. Hierdurch, ebenso wie durch die schöne Lage im Donautal mit dem milden Klima wurden bereits früh Reisende auf den Ort aufmerksam. Entdeckt haben den Erholungsort schon die Fürstbischöfe von Passau, als sie Obernzell, einem ihrer Hauptorte anno 1263 alte Privilegien bestätigten und unter ihrer Herrschaft ein Schloss erbauten. Dieses wurde von ihnen über Jahrhunderte als Sommerresidenz benutzt.

Im Rahmen der kostenlosen "Führung durch das historische Obernzell" wird jeden Freitag durch das fürstbischöfliche Schloss mit Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums für Keramik geführt. Ebenso werden die doppeltürmige Rokoko-Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die geschichtsträchtigen Bürgerhäuser und die drei Marktbrunnen besichtigt.

Radler und Wanderer können auf dem Donauradweg Passau-Wien, auf dem Rundweg des Wanderweges "sagenhafter Donausteig" sowie auf Wegen durch das wildromantische Griesenbachtal den natürlichen Reiz des Tales entdecken.

Kulturell laden der Kunst- und Kulturkreis zu Ausstellungen in den Räumen des Schlosses und zu Veranstaltungen in den Rittersaal ein. Auf der Freilichtbühne im angrenzenden Schlosspark finden u. a. Konzerte der Marktkapelle statt.
Für Tagesausflüge bieten sich die nahegelegene Dreiflüssestadt Passau, oder Donauschifffahrten ab der Anlegestelle Obernzell an.

Infotelefon zu "Malerisches Donautal": 0 85 91 / 91 16 - 119

 

Stand: Februar 2015

 

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